Tools zum Erstellen eines Multibootsticks

Hallo,

mir wurde unlängst Ventoy empfohlen. Allerdings auch wieder abgeraten, da es wohl häufig Probleme macht.Das hörte ich von yumi sardu etc. auch schon.

Wenn man fit ist kann man sich mit grub4dos einen multibootstick auch selbst basteln. Benötigt man hybrid, der auch von Uefi bootet, wird es wohl schwieriger.
https://www.it-administrator.de/themen/server_client/fachartikel/235567.html
(Plop ist ja auch sehr interessant)

Welche tools sind denn zuverlässig und einfach zu bedienen?
Einzelne Isos auf Sticks, schreibe ich immer mit dd.

Danke vorab TM

EDIT: Gute Erfahrungen machte ich bisher mit easy2boot. https://www.easy2boot.com/
Allerdings nutzte ich das damals unter Windows. Und die Anleitung für Linux ist mir zu verworren.

Hallo Thats_me,
da hier noch niemand geantwortet hat, nur meine Kurzerfahrung. Kurzerfahrung deshalb, weil ich eigentlich eine VM bevorzuge und deshalb Multibootstick kaum brauche.
Ich habe Ventoy mal probiert und fand es eigentlich sehr gut. Einmal installiert und dann konnte man die ISOs per Dateimanager auf den Stick schieben, und der Stick hat dann auch funktioniert. Ich konnte natürlich nicht alle Distris probieren klar, aber mit Ubuntu, MX, Artix und Manjaro hat es schon mal funktioniert.

Ich hatte keine und da müsste man schon konkreter werden. Aber es gibt immer Leutchen, die Probleme haben. Nur selber probieren macht klug :wink:

viele Grüße gosia

Danke gosia.

Ich finde das tool auch super und bin der Meinung, dass es keine Probleme bereitet.
Da mehrere Manjaro Isos bei mir nicht funktionierten, wurde ventoy als Verdächtiger ausgemacht. Und eben gesagt, damit gäbe es häufiger Probleme.

Allerdings funktionierten mit ventoy alle tools, die ich auf dem Stick habe (super grub disk, rescatux, clonezilla, gparted live, ultimate boot cd, und wie sie alle heißen).

Daher wollte ich mal sammeln, welche Multiboot Software beliebt ist und gute Erfahrungen gemacht wurden.

Womöglich ist am zuverlässigsten, wenn man jedes Iso einzeln mit dd auf einen Stick schreibt.
Dann bräuchte man aber massenhaft Sticks, oder muss die immer neu schreiben.
Eher suboptimal.

Hallo Thats_me,

die Diskussion habe ich wohl verpasst. Aber ich vermute eher das Gegenteil, nicht ventoy war schuld, sondern möglicherweise Manjaro, weil es so einen speziell präparierten Grub benutzt. Ist aber nur eine Vermutung.

Dann ist es doch gut und dein Einsatzzweck wirklich ein sehr gutes Argument für einen Multibootstick. So einen sollte ich mir vielleicht auch mal zulegen.
Und ja, dd ist das Mittel der Wahl, um eine ISO auf USB zu bringen, es gibt nichts besseres. Aber wie Du schon sagst, wer möchte schon so viele Sticks haben, obwohl, inzwischen kosten 64 GB nur noch ca. 5-6 €

viele Grüße gosia

Rehi gosia,

Bei mir ist es inzwischen feste Überzeugung gg. Das mit dem Grub ist eh der Hammer. Aber da hatte ich mich ja schon vor Jahren darüber ausgelassen und es Windowsmarotten genannt.
Im Grunde ein absolutes NoGo, rein linuxphilosophisch gesehen.

Für multiboot mit tools + verschiedenen Isos sind 64 GB ausreichend.
Für einzelne Isos reichen 4 GB und wären auch noch zu groß. Alternativ eine SSD Karte, die gibt es noch mit 1-2 GB.
Ich habe mir einen mit 4 GB angeschafft. Ursprünglich für FF portable und Keepass, damit ich unterwegs das nötigste dabei habe und mal schnell an andere PCs anstecken kann. Dummerweise kosten die fast so viel wie die großen Sticks.

Zu groß? Eher nicht, gibt ISOs die haben mehr als 4GB. Also so pauschal kann man das nicht sagen das 4GB reichen.
Wer hat denn noch SD Karten? Mal davon abgesehen dass die Dinger kotzlangsam sind.

Oha, auch Linux Distis?
Ich habe schon öfters gelesen, dass sich manche eine SD zum booten nehmen. Mir sind Sticks lieber.
Und in meinem uralt Fotoapparat ist eine drin.
Ich finde die Dinger deshalb unpraktisch, weil ich sie schneller verlieren würde, oder länger suchen müsste in meiner Kruschtelschublade.

Ähm, klar, welche sonst?

Die hier sind über 5GB groß.
https://distrowatch.com/search.php?ostype=All&category=All&origin=All&basedon=All&notbasedon=None&desktop=All&architecture=All&package=All&rolling=All&isosize=Over+5000MB&netinstall=All&language=All&defaultinit=All&status=Active#simple

Man kann dort blöderweise nicht suchen nach über 4GB, aber da gibt es mehr als genug.

Hier mal eine kleine Rückmeldung zu ventoy.

Seltsam ist, dass auf meinem reinen Uefi-Bios (also ohne CSM) der ventoy nicht automatisch gestartet wird.
Seltsam deshalb, weil er im Biosmenü unter bootoptions erkannt und angezeigt wird.
Zur Erklärung, das bootmenü zeigt mehrere Optionen an.
Boot von usb steht natürlich überall an 1. Stelle (außer in Option nvme)

  1. Bootoptions (allgemeines Menü)
    Nr. 1 Uefi key Uefi - Generic Flash Disk 8.07 Partition 2 (die uefi ist auf Partition 2 vom ventoy)

Zum Aufklappen im Bootmenü
2 . Uefi USB key Drive BBS priorities
Nr. 1 Generic Flash Disk 8.07 Partition 2

  1. Uefi nvme drive BBS priorities.

Ich muss also jedes mal ins bootmenü und dort den ventoy auswählen, obwohl er auf Position 1 angezeigt wird.

Ist zwar kein Drama, wollte ich einfach mal bekannt geben.

Ich nehme an, das liegt an ventoy, da andere Bootsticks sofort starten.